Der ausgeprägte Wechsel zwischen hoher Hitze und starker Abkühlung stärkt die Widerstandskraft beträchtlich und wirkt reinigend.
Kiva (75 °C)
Die Kiva ist eine Schwitzhütte mit einer sehr langen Tradition. Sie ist dem über 2400 Jahre alten indianischem Inipi nachempfunden.
Die Indianer bauen aus Zweigen eine halbhohe, kreisrunde Hütte und dichten sie mit Fellen ab. In ein Loch in der Mitte werden erhitzte Steine gerollt und mit Wasser übergossen. Dabei entsteht Dampf.
Steinsauna (80 °C)
In einem Kessel am Ofen verdampft kontinuierlich Wasser und zartes Aroma.
Zusammen mit der mäßigen Temperatur entsteht ein sehr mildes Saunaklima.
Banja (70 °C und 85 °C)
Die Banja ist das traditionelle Badehaus der Russen. Traditionell schlagen sich die Besucher selbst oder gegenseitig mit Birkenreisigbündeln auf den Rücken.
Die Sitz- und Liegeflächen sind erhöht, um die hohen Temperaturen oben noch besser zu nutzen.
Kelosauna (95 °C)
Den Namen hat das Kelohaus von der Kelo-Kiefer (Kelohonka) aus der es gebaut ist. Kelo ist das Holz der Polarkiefer oder Kiefern der arktischen Klimazone. Nach einem etwa 400 Jahre dauernden Wachstum des Baumes, trocknen die Kiefern Jahrzehnte lang stehend aus. Dabei bekommt das Kelo-Holz außen eine silbergrau schimmernde Patina und im Kern eine rötliche Färbung. Je nördlicher die Kiefern gewachsen sind, desto dunkler ist das Holz im Kern.
Aufgrund seines langsamen Wachstums unter extremen Witterungsbedingungen weist die Kelo-Kiefer sehr dichte Jahresringe auf. Die typischen Eigenschaften des Holzes verhindern weitgehend Setzungen und nachträgliche Rißbildungen.
Die Kelosauna bietet mindestens für 60 Gäste großzügig Platz und wird mit einer Temperatur von 95° Celsius betrieben.
Aufgrund seines langsamen Wachstums unter extremen Witterungsbedingungen weist die Kelo-Kiefer sehr dichte Jahresringe auf. Die typischen Eigenschaften des Holzes verhindern weitgehend Setzungen und nachträgliche Rißbildungen.